Novaminsulfon-CT 500mg/ml (50 ml)

Originalprodukt von AbZ Pharma GmbH  PZN: 07193640  Grundpreis 28.30€/100 ml
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Anwendungsgebiet von Novaminsulfon-CT 500mg/ml (Packungsgröße: 50 ml)

  • Das Präparat ist ein schmerzstillendes und fiebersenkendes Arzneimittel aus der Gruppe der Pyrazolone.
  • Das Arzneimittel wird angewendet zur Behandlung von:
    • akuten starken Schmerzen nach Verletzungen oder Operationen,
    • krampfartigem Leibschmerz (Koliken),
    • Schmerzen bei Krebsleiden (Tumorschmerzen),
    • sonstigen akuten oder chronischen starken Schmerzen, soweit eine andere Behandlung nicht infrage kommt,
    • hohem Fieber, das auf andere Maßnahmen nicht anspricht.


Wirkstoffe

500 mg Metamizol Natrium 1-Wasser
443.09 mg Metamizol
Citronensäure 1-Wasser Hilfstoff (+)
Natrium cyclamat Hilfstoff (+)
Natrium hydroxid Hilfstoff (+)
Saccharin, Natriumsalz Hilfstoff (+)
Wasser, gereinigt Hilfstoff (+)
Himbeer Aroma Hilfstoff (+)
Aromastoffe, natürlich und naturidentisch Hilfstoff (+)
Benzyl alkohol Hilfstoff (+)
Propylenglycol Hilfstoff (+)
Sahne Aroma Hilfstoff (+)
Aromastoffe, natürlich und naturidentisch Hilfstoff (+)
Triacetin Hilfstoff (+)
Propylenglycol Hilfstoff (+)
Benzyl alkohol Hilfstoff (+)

Gegenanzeigen

  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
    • wenn Sie allergisch gegen Metamizol-Natrium oder andere Pyrazolone (z. B. Phenazon, Propyphenazon) bzw. Pyrazolidine (z. B. Phenylbutazon, Oxyphenbutazon) sind - dies schließt auch Patienten ein, die z. B. mit einer starken Verminderung bestimmter weißer Blutkörperchen (Agranulozytose) nach Anwendung dieser Wirkstoffe reagiert haben,
    • wenn Sie allergisch gegen einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind,
    • wenn bei Ihnen eine Schmerzmittelunverträglichkeit (Analgetika-Asthma-Syndrom oder Analgetika-Intoleranz vom Urtikaria-Angioödemtyp) bekannt ist; dies gilt für Patienten, die mit krampfartiger Verengung der unteren Atemwege (Bronchospasmus) oder anderen Überempfindlichkeitserscheinungen wie Juckreiz, Schnupfen und Schwellungen (Urtikaria, Rhinitis, Angioödem) auf Schmerzmittel wie z. B. Salicylate, Paracetamol, Diclofenac, Ibuprofen, Indometacin oder Naproxen reagieren,
    • wenn bei Ihnen Störungen der Knochenmarkfunktion vorliegen, z. B. nach Behandlung mit Zytostatika (Arzneimittel gegen Krebsleiden),
    • wenn bei Ihnen Erkrankungen der Blutbildung vorliegen (Erkrankungen des hämatopoetischen Systems),
    • wenn Sie an einem angeborenen Glukose-6-Phosphat-Dehydrogenase-Mangel leiden (Erbkrankheit mit Gefahr der Auflösung der roten Blutkörperchen),
    • wenn Sie an akuter intermittierender hepatischer Porphyrie leiden (Erbkrankheit mit Bildungsstörung des roten Blutfarbstoffs),
    • wenn Sie sich in den letzten drei Monaten einer Schwangerschaft befinden,
    • wenn Sie stillen,
    • von Neugeborenen und Säuglingen unter 3 Monaten oder unter 5 kg Körpergewicht, da kein wissenschaftliches Erkenntnismaterial über die Anwendung vorliegt.


Dosierung

  • Nehmen Sie das Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
  • Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:
    • Die Dosierung richtet sich nach der Intensität der Schmerzen oder des Fiebers und der individuellen Empfindlichkeit, auf das Präparat zu reagieren. Die Menge an Tropfen kann auf das Alter bzw. Körpergewicht abgestimmt werden. Wie Sie das Präparat einnehmen sollen, sagt Ihnen Ihr Arzt. Er wird sich im Allgemeinen an den folgenden Empfehlungen orientieren.
    • Grundsätzlich sollte die niedrigste schmerz- und fieberkontrollierende Dosis gewählt werden.
    • Bei Fieber ist für Kinder eine Dosis von 10 mg Metamizol pro Kilogramm Körpergewicht im Allgemeinen ausreichend.
    • 30 bis 60 Minuten nach Einnahme kann eine deutliche Wirkung erwartet werden.
    • Für Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre gilt, dass als Einzeldosis 8 bis 16 mg Metamizol-Natrium 1 H2O pro Kilogramm Körpergewicht gegeben werden. Erwachsene und Jugendliche ab 15 Jahren (> 53 kg) können bis zu 1.000 mg pro Einzeldosis einnehmen. Bei unzureichender Wirkung kann die jeweilige Einzeldosis, in Abhängigkeit von der Tagesmaximaldosis, bis zu 4-mal am Tag gegeben werden.
    • Die folgende Dosierungstabelle enthält die empfohlenen Einzeldosen und maximalen Tagesdosen.
      • 3 - 11 Monate (5 - 8 kg)
        • Einzeldosis: 2 - 4 Tropfen (entsprechend 50 - 100 mg Metamizol-Natrium 1 H2O)
        • Tagesmaximaldosis: bis zu 12 Tropfen (entsprechend bis zu 300 mg Metamizol-Natrium 1 H2O)
      • 1 - 3 Jahre (9 - 15 kg)
        • Einzeldosis: 3 - 10 Tropfen (entsprechend 75 - 250 mg Metamizol-Natrium 1 H2O)
        • Tagesmaximaldosis: bis zu 30 Tropfen (entsprechend bis zu 750 mg Metamizol-Natrium 1 H2O)
      • 4 - 6 Jahre (16 - 23 kg)
        • Einzeldosis: 5 - 15 Tropfen (entsprechend 125 - 375 mg Metamizol-Natrium 1 H2O)
        • Tagesmaximaldosis: bis zu 45 Tropfen (entsprechend bis zu 1.125 mg Metamizol-Natrium 1 H2O)
      • 7 - 9 Jahre (24 - 30 kg)
        • Einzeldosis: 8 - 20 Tropfen (entsprechend 200 - 500 mg Metamizol-Natrium 1 H2O)
        • Tagesmaximaldosis: bis zu 60 Tropfen (entsprechend bis zu 1.500 mg Metamizol-Natrium 1 H2O)
      • 10 - 12 Jahre (31 - 45 kg)
        • Einzeldosis: 10 - 30 Tropfen (entsprechend 250 - 750 mg Metamizol-Natrium 1 H2O)
        • Tagesmaximaldosis: bis zu 90 Tropfen (entsprechend bis zu 2.250 mg Metamizol-Natrium 1 H2O)
      • 13 - 14 Jahre (46 - 53 kg)
        • Einzeldosis: 15 - 35 Tropfen (entsprechend 375 - 875 mg Metamizol-Natrium 1 H2O)
        • Tagesmaximaldosis: bis zu 105 Tropfen (entsprechend bis zu 2.625 mg Metamizol-Natrium 1 H2O)
      • Erwachsene und Jugendliche ab 15 Jahre (> 53 kg)
        • Einzeldosis: 20 - 40 Tropfen (entsprechend 500 - 1.000 mg Metamizol-Natrium 1 H2O)
        • Tagesmaximaldosis: bis zu 120 Tropfen (entsprechend bis zu 3.000 mg Metamizol-Natrium 1 H2O)
  • Ältere Patienten
    • Bei älteren Patienten sollte die Dosis vermindert werden, da die Ausscheidung der Stoffwechselprodukte des Präparates verzögert sein kann.
  • Bei reduziertem Allgemeinzustand und eingeschränkter Kreatininclearance
    • Bei Patienten mit reduziertem Allgemeinzustand und eingeschränkter Kreatininclearance sollte die Dosis vermindert werden, da die Ausscheidung der Stoffwechselprodukte des Arzneimittels verzögert sein kann.
  • Eingeschränkte Nieren- oder Leberfunktion
    • Da bei eingeschränkter Nieren- oder Leberfunktion die Eliminationsgeschwindigkeit vermindert ist, sollten mehrfache hohe Dosen vermieden werden. Bei nur kurzzeitiger Anwendung ist keine Dosisreduktion notwendig. Zur Langzeitanwendung liegen keine Erfahrungen vor.

 

  • Dauer der Anwendung
    • Die Dauer der Anwendung richtet sich nach Art und Schwere der Erkrankung und wird von Ihrem Arzt festgelegt.
    • Es wird empfohlen, Schmerzmittel nicht länger als 3 bis 5 Tage einzunehmen, ohne nochmals ausdrücklich einen Arzt oder Zahnarzt um Rat zu fragen.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
    • Zeichen einer Überdosierung sind:
      • Übelkeit,
      • Erbrechen,
      • Bauchschmerzen,
      • Einschränkung der Nierenfunktion bis hin zum akuten Nierenversagen (z. B. unter dem Bild einer interstitiellen Nephritis),
      • Schwindel,
      • Schläfrigkeit,
      • Bewusstlosigkeit,
      • Krämpfe,
      • Blutdruckabfall bis hin zum Kreislaufversagen (Schock),
      • Herzrhythmusstörungen (Tachykardie).
    • Verständigen Sie bitte bei Verdacht auf eine Überdosierung sofort einen Arzt, damit dieser gegebenenfalls entsprechende Gegenmaßnahmen ergreifen kann.
    • Hinweis: Nach sehr hohen Dosen kann die Ausscheidung eines harmlosen Stoffwechselproduktes (Rubazonsäure) eine Rotfärbung des Urins verursachen.

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
    • Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.


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