Produkthinweise
- Homöopathisches Arzneimittel zur Anwendung bei Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems
- Die Anwendungsgebiete leiten sich von den homöopathischen Arzneimittelbildern ab
Downloads
Produktdetails
Anwendungsgebiet
Goldtropfen Dhu S ist ein homöopathisches Arzneimittel zur Anwendung bei Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems.
Die Anwendungsgebiete leiten sich von den homöopathischen Arzneimittelbildern ab. Dazu gehören:
- Beschwerden bei leichter Herzschwäche, insbesondere im Alter.
Wirkstoffe / Inhaltsstoffe / Zutaten
Goldtropfen Dhu S enthält:
400 mg Crataegus (hom./anthr.)
100 mg Aurum chloratum (hom./anthr.)
100 mg Convallaria majalis (hom./anthr.)
100 mg Strychnos ignatii (hom./anthr.)
5 mg Arnica montana (hom./anthr.)
Ethanol Hilfstoff (+)
Saccharose Hilfstoff (+)
Wasser, gereinigt Hilfstoff (+)
Gegenanzeigen
Bei bekannter Überempfindlichkeit gegenüber einem der oben genannten Inhaltsstoffe sollte das Produkt nicht angewendet werden.
- Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden:
- bei Behandlung mit Herzglykosiden (z. B. Digitoxin, Digoxin),
- bei Kaliummangel im Blut (Hypokalämie),
- in der Schwangerschaft und Stillzeit,
- bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren,
- bei Alkoholkranken.
Dosierung
Anwendungsempfehlung von Goldtropfen Dhu S:
- Falls nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:
- Erwachsene sollten 1- bis 3-mal täglich je 5 Tropfen einnehmen. Bei Besserung der Beschwerden ist die Häufigkeit der Einnahme zu reduzieren.
- Eine maximale Dosis von 15 Tropfen pro Tag soll aufgrund der enthaltenen Menge an herzwirksamen Bestandteilen (Glykoside) nicht überschritten werden.
- Dauer der Anwendung
- Auch homöopathische Arzneimittel sollten ohne ärztlichen Rat nicht über längere Zeit eingenommen werden.
- Wenn Sie eine größere Menge angewendet haben, als Sie sollten
- Die Einnahme größerer Mengen des Arzneimittels kann zu einer Vergiftung durch die Maiglöckchen-Glykoside führen. Bei Überdosierung mit Maiglöckchen-Glykosiden sind die Symptome wie bei einer Digitalisvergiftung zu erwarten. Hauptsymptome sind Herzrhythmusstörungen, Übelkeit und Erbrechen, Sehstörungen, Benommenheit, Verwirrtheit und Halluzinationen. Bei Überdosierung benachrichtigen Sie bitte sofort einen Arzt. Er wird entscheiden, welche Gegenmaßnahmen gegebenenfalls erforderlich sind. Die Reihenfolge der therapeutischen Maßnahmen richtet sich nach dem Schweregrad der Vergiftung. Bei nur leichter Überdosierung reichen Absetzen des Präparates und eine sorgfältige Überwachung durch einen Arzt aus. Patienten mit bedrohlichen Herzrhythmusstörungen sollten unter kontinuierlicher Registrierung der Herztätigkeit (Monitoring) auf einer Intensivstation betreut werden.
- Wenn Sie die Anwendung von dem Arzneimittel vergessen haben
- Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Anwendung vergessen haben.
- Wenn Sie die Anwendung von dem Arzneimittel abbrechen
- Es sind keine schädlichen Auswirkungen zu erwarten, wenn Sie die Anwendung von dem Arzneimittel abbrechen.
- Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Einnahme
Patientenhinweise
Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
Der Bestandteil Convallaria majalis (Maiglöckchen) enthält herzwirksame Glykoside. Auf Grund erhöhter Empfindlichkeit für Herzglykoside darf dieses Präparat daher bei Patienten mit eingeschränkter Leber- oder Nierenfunktion, Schilddrüsenunterfunktion, Sauerstoffunterversorgung (Hypoxämie), Herzmuskelentzündung, nach Herzinfarkt und bei Störungen des Säure-Basen- und Elektrolythaushaltes (z. B. Hyperkalämie) nur unter ärztlicher Überwachung angewendet werden.
Hinweis: Es bestehen von Mensch zu Mensch erhebliche Unterschiede in der Glykosidempfindlichkeit.
Die Anwendung des Arzneimittels bei Herzschwäche sowie bei Erregungsleitungsstörungen und bei intravenöser Calcium-Therapie sollte nicht ohne ärztlichen Rat erfolgen und ersetzt nicht andere vom Arzt diesbezüglich verordnete Arzneimittel.
Bei unverändertem Fortbestehen der Krankheitssymptome über 6 Wochen oder bei Ansammlung von Wasser in den Beinen sollte ein Arzt aufgesucht werden. Bei Schmerzen in der Herzgegend, die in die Arme, den Oberbauch oder die Halsgegend ausstrahlen können, oder bei Atemnot ist eine rasche ärztliche Abklärung zwingend erforderlich.
Wegen des Alkoholgehaltes soll das Arzneimittel bei Leberkranken nur nach Rücksprache mit dem Arzt angewendet werden.
Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
Es sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich.
Schwangerschaft
Das Arzneimittel darf in der Schwangerschaft und Stillzeit nicht angewendet werden.
Hinweise
- Die Einnahme des Arzneimittels bei Herzschwäche sollte nicht ohne ärztlichen Rat erfolgen und ersetzt nicht andere, vom Arzt diesbezüglich verordnete Arzneimittel.
- Bei andauernden Beschwerden über 6 Wochen oder bei Ansammlung von Wasser in den Beinen sollte ein Arzt befragt werden.
- Bei Schmerzen in der Herzgegend, die in die Arme, den Oberbauch oder die Halsgegend ausstrahlen, oder bei Atemnot ist umgehend ein Arzt zu befragen.
- Bei Einnahme des Arzneimittels können sich die vorhandenen Beschwerden vorübergehend verschlimmern (Erstverschlimmerung). In diesem Fall sollte das Arzneimittel nicht weiter eingenommen und der Arzt befragt werden.
Goldtropfen Dhu S sind apothekenpflichtig und können in Ihrer Versandapotheke erworben werden.