Produkthinweise
- Zur unterstützenden Behandlung bei akuten Schwellungszuständen
- Nach stumpfen Verletzungen wie Prellungen & Blutergüssen
- Bei oberflächlicher Venenentzündung
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Produktdetails
Anwendungsgebiet
Heparin AL Salbe 50.000 bei Prellungen oder Blutergüssen wird angewendet zur unterstützenden Behandlung bei akuten Schwellungszuständen nach stumpfen Verletzungen (Prellungen, Blutergüsse).
Wirkstoffe / Inhaltsstoffe / Zutaten
50000 IE Heparin, Natriumsalz (vom Schwein)
Cetylstearylalkohol Hilfstoff (+)
Citronensäure, wasserfrei Hilfstoff (+)
Dinatrium edetat 2-Wasser Hilfstoff (+)
Levomenthol Hilfstoff (+)
Oleyl oleat Hilfstoff (+)
Palmitoyl ascorbinsäure Hilfstoff (+)
Parfümöl Sport PH Hilfstoff (+)
Propylenglycol Hilfstoff (+)
RRR-alpha-Tocopherol Hilfstoff (+)
Triglyceride, mittelkettig Hilfstoff (+)
Wasser, gereinigt Hilfstoff (+)
Kalium sorbat Hilfstoff (+)
Sorbinsäure Hilfstoff (+)
Gegenanzeigen
Bei bekannter Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der oben genannten Hilfsstoffe sollte Heparin AL Salbe 50.000 bei Prellungen oder Blutergüssen nicht angewendet werden. Wenn bei Ihnen ein akuter oder aus der Vorgeschichte bekannter allergischer Abfall der Zahl der Blutplättchen (Thrombozytopenie Typ II) durch Heparin vorliegt.
Dosierung
Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers an. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
Die empfohlene Dosis beträgt:
Das Arzneimittel soll 2 bis 3-mal täglich auf das Erkrankungsgebiet aufgetragen werden.
Dauer der Anwendung
Wenn nicht anders verordnet, darf das Arzneimittel nicht länger als 10 Tage angewendet werden.
Wenn Sie eine größere Menge angewendet haben, als Sie sollten
Bei bestimmungsgemäßer Anwendung sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt.
Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
Einnahme
Heparin AL Salbe 50.000 bei Prellungen oder Blutergüssen soll dünn und gleichmäßig auf das Erkrankungsgebiet aufgetragen werden.
Patientenhinweise
- Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- Das Arzneimittel soll nicht auf offene oder entzündete Hautstellen (z.B. Sonnenbrand), Schleimhäute und/oder nässende Ekzeme aufgebracht werden.
- Beim Auftreten von neuen Symptomen, die auf eine Thrombose oder Lungenembolie hindeuten können, wie
- Schwellung und Wärmegefühl im betroffenen Körperteil,
- gerötetete und gespannte Haut, evtl. Blaufärbung,
- Spannungsgefühl und Schmerzen im Fuß, Wade und Kniekehle (Linderung bei Hochlagerung)
- plötzliche Luftnot, Brustschmerzen und Schwäche/Kollaps
- muss das Vorliegen einer Heparin-induzierten Thrombozytopenie Typ II ausgeschlossen und unverzüglich die Blutplättchenzahl (Thrombozytenzahl) kontrolliert werden.
- Bei gleichzeitiger Anwendung von Arzneimitteln, die in die Blutgerinnung eingreifen, kann ein erhöhtes Blutungsrisiko nicht ausgeschlossen werden. Blutergüsse können häufiger auftreten oder an Ausdehnung zunehmen.
- Während der Behandlung mit dem Arzneimittel sind Spritzen in den Muskel wegen der Gefahr von Blutergüssen (Hämatomen) zu vermeiden.
Schwangerschaft
Während einer Schwangerschaft, in der Stillzeit oder bei Planung einer Schwangerschaft fragen Sie vor der Einnahme Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke. Bisherige Erfahrungen mit der lokalen Anwendung von Heparin auf der Haut bei Schwangeren und Stillenden haben keine Anhaltspunkte für schädigende Wirkungen ergeben. Heparin passiert nicht die Placenta und kann somit nicht in das Blut des Kindes übergehen. Heparin tritt auch nicht in die Muttermilch über.
Hinweise
Heparin AL Salbe 50.000 bei Prellungen oder Blutergüssen sollte nicht länger als 10 Tage angewendet werden und ist nach Anbruch 6 Monate haltbar.
Heparin AL Salbe 50.000 bei Prellungen oder Blutergüssen sind apothekenpflichtig und können in Ihrer Versandapotheke erworben werden.