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  • nur Original-Markenmedikamente
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PZN: 00717181
Hersteller: OXO Translational Science GmbH
Grundpreis 399,70€/1 l
Darreichung Loesung

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Produktdetails

Anwendungsgebiet

  • Das Arzneimittel ist ein Mittel zur lokalen Behandlung von Wunden und Wundheilungsstörungen.
  • Es wird angewendet zur:

    • Behandlung von Wunden und Wundheilungsstörungen durch Verbesserung der Wundreinigung, der Neubildung von Wundgewebe und des Wundverschlusses wie z. B.:

      • Wundheilungsstörungen nach Verletzungen, auch mit Entzündung am Knochen
      • Wundheilungsstörungen nach Operationen, auch mit begleitenden Fisteln und Wundhöhlen
      • Unterschenkelgeschwüre (offene Beine) bei Erkrankungen der Venen
      • Wunden bei Durchblutungsstörungen nach Verschlüssen von Arterien

  • Wenn sich Ihre Symptome verschlimmern oder keine Besserung eintritt, wenden Sie sich an Ihren Arzt.

Wirkstoffe / Inhaltsstoffe / Zutaten

1.38e+006 E Oxoferin (Oxovasin) Reaktionsprodukt
276 µg Natrium hypochlorit
0.11 mg Schwefelsäure
0.12 µg Kalium chlorat
0.03 mg Natrium carbonat
44 µg Wasserstoffperoxid Lösung 30%
218 µg Natrium peroxid
2.056 mg Natrium chlorit
Glycerol Hilfstoff (+)
Wasser, gereinigt Hilfstoff (+)

Gegenanzeigen

  • Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden,

    • wenn sie allergisch gegen Oxovasin oder einen der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels sind.
    • In der Schwangerschaft, der Stillzeit und bei Säuglingen darf das Arzneimittel nur bei lebensbedrohlichen Zuständen eingesetzt werden, da Beobachtungen am Menschen nicht vorliegen. Experimentelle Studien haben keinen Hinweis auf fruchtschädigende Einflüsse gegeben.

Dosierung

  • Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in der Gebrauchsinformation beschrieben bzw. genau nach der mit Ihrem Arzt oder Apotheker getroffenen Absprache an. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
  • Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die empfohlene Dosierung:

    • Das Arzneimittel soll zweimal täglich auf die Wunde aufgetragen oder in Wundhöhlen eingebracht werden. Bei sichtbar fortschreitender Wundheilung kann die Dosierung auf eine einmal tägliche Anwendung begrenzt werden, wobei die Wunde weiter feucht behandelt werden sollte (z. B. Ersatz der zweiten Behandlung durch physiologische Kochsalzlösung).
    • Die anzuwendende Menge richtet sich nach der Größe der Wundfläche. 5 ml Lösung sind für eine Wundfläche von 10 x 10 cm, die man mit einer zusammengefalteten sterilen Baumwollkompresse gleicher Größe abdecken kann, ausreichend. Die Gesamtmenge der notwendigen Lösung richtet sich nach der Größe der Wunde, die sich von einer entsprechenden Anzahl Baumwollkompressen belegen lässt. Bei großen Wundtaschen und tiefen Wundhöhlen wird die Menge über die Anzahl der locker in die Wundregion eingelegten Baumwollkompressen bestimmt.
    • Die Lösung kann in der Menge von 5 bis 10 ml auch zum Einbringen in Fistelsysteme oder in tiefe Wundhöhlen und -taschen benutzt werden.

 

  • Dauer der Anwendung

    • Die Behandlungsdauer richtet sich nach dem festgelegten Behandlungsziel. Diese kann je nach Behandlungsziel drei Wochen (z.B. Wundheilungsstörungen) bis maximal einige Monate (z. B. Unterschenkelgeschwüre) betragen.

  • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung des Arzneimittels zu stark oder zu schwach ist.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge angewendet haben, als Sie sollten:

    • Bei einer einmaligen Überdosierung sind keine besonderen Maßnahmen zu ergreifen.

 

  • Wenn Sie die Anwendung vergessen haben:

    • Wenden Sie nicht die doppelte Dosis an, wenn Sie die vorherige Anwendung vergessen haben. Sie können diese aber nachholen, sofern die nächste Anwendung nicht in Kürze ansteht.

 

  • Wenn Sie die Anwendung abbrechen:

    • Durch eine Unterbrechung oder einen vorzeitigen Abbruch der Behandlung kann die Heilung Ihrer Wunde verzögert werden. Bitte unterrichten Sie Ihren Arzt von Ihrem Wunsch, die Behandlung zu unterbrechen. Andere besondere Maßnahmen sind nicht notwendig.
    • Bitte versuchen Sie, die vorgegebene Dosierung gewissenhaft einzuhalten, da das Arzneimittel sonst nicht richtig wirken kann.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal.

Einnahme

  • Vor der Behandlung ist die Umgebung der Wunde von alten Salben- und Medikamentenresten zu reinigen. Auf der Wunde können diese Reste mit physiologischer Kochsalzlösung vorsichtig abgewaschen oder mit normalem Leitungswasser abgeduscht werden. Große Flächen von abgestorbenem Gewebe (Nekrosebezirke) sollten chirurgisch behandelt werden.
  • Das Arzneimittel wird angewendet durch Auftragen auf die Wundfläche, durch Befeuchten von Verbänden, oder durch Instillation in Fisteln und Wundhöhlen.
  • Zur Wundbehandlung hat sich das Auflegen einer befeuchteten Baumwollkompresse bewährt. Synthetische Wundabdeckungen können ebenfalls benutzt werden. Auch die Anwendung im Okklusivverband (luft- und wasserundurchlässiger Abdeckverband) ist möglich.
  • Das Arzneimittel ist mit allen wirkstofffreien Abdeckmaterialien (z. B.: Baumwollkompressen, synthetische Wundabdeckungen, Schaumstoffkompressen etc.) kombinierbar.
  • Sollte aufgrund der Wundsituation ein einmaliger Verbandwechsel pro Tag ausreichend sein, kann die Wunde auch über den liegenden Verband mit diesem Arzneimittel benässt werden.
  • Bei tiefen Wundtaschen soll eine mit dem Arzneimittel befeuchtete Baumwollkompresse locker in die Wundtasche eingelegt werden. So wird sichergestellt, dass es bis an tiefere Wundregionen gelangt. Um die aufschießende Gewebeneubildung (Granulation) nicht zu behindern, ist jeder Druck zu vermeiden.
  • Bei stark sezernierenden (stark nässenden bzw. absondernden) Wunden sollte der Verband zweimal täglich gewechselt werden, um die verflüssigten Nekrosen (abgestorbenes Gewebe) besser zu entfernen. Die übermäßige Sekretion dieser Wunden normalisiert sich unter der Behandlung mit diesem Arzneimittel.
  • Sollte ein Aufbringen des Arzneimittels auf die Wundfläche über Verbandmaterial nicht möglich sein, kann die Lösung auch über liegende Drainagen in Wundhöhlen oder Wundtaschen eingebracht werden. Auch das Einbringen in Fistelsysteme ist möglich. Vor Einbringen des Arzneimittels empfiehlt sich das mechanische Ausspülen mit physiologischer Kochsalzlösung.
  • Bei längeren Verbandsintervallen (z. B. Ulcus cruris, Unterschenkelgeschwür) ist das Arzneimittel auch über einen in den Verband eingelegten Plastikschlauch anwendbar.

Patientenhinweise

  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

    • Das Arzneimittel ist aufgrund seines Wirkmechanismus allein (als Monotherapeutikum), d. h. ohne weitere Arzneimittel anzuwenden.
    • Die zusätzliche Anwendung äußerlich anwendbarer Medikamente auf der Wunde ist in jedem Fall zu vermeiden, da neben der Möglichkeit einer Wechselwirkung die meisten Mittel der wundheilenden Wirkung des Arzneimittels entgegenwirken.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

    • Es sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich.

Schwangerschaft

  • Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen,schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
  • In der Schwangerschaft darf das Arzneimittel nur bei lebensbedrohlichen Zuständen eingesetzt werden, da Beobachtungen am Menschen nicht vorliegen. Experimentelle Studien haben keinen Hinweis auf fruchtschädigende Einflüsse gegeben.

Hinweise

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.

Oxovasin Lösung sind apothekenpflichtig und können in Ihrer Versandapotheke erworben werden.

Sonstiges

- Das Arzneimittel darf aufgrund seines Wirkmechanismus nicht zusammen mit anderen Arzneimitteln angewendet werden.
- Die Anwendung zusätzlicher örtlich anzuwendender Arzneimittel auf der Wunde ist in jedem Fall zu vermeiden, da neben der Möglichkeit einer chemischen Reaktion die meisten Desinfektionsmittel und Farbstoffe der wundheilenden Wirkung des Arzneimittels entgegenwirken.

Folgende Beobachtungen wurden unter der Anwendung mit dem Arzneimittel gemacht:
Rötung des Wundrandes:
- Eine Rötung der nahen Wundumgebung bei Beginn der Behandlung ist ein Zeichen der beginnenden besseren Wunddurchblutung (hyperämische Reaktion).

Jucken, Brennen, leichte Schmerzen:
- Gelegentlich juckende oder brennende Missempfindungen am Anfang der Behandlung deuten auf eine beginnende Wundheilung hin.
- In diesem Fall kann die Wunde mit physiologischer Kochsalzlösung nachgefeuchtet werden. - Durch Anschwellen der Wundumgebung kann es auch zu leichten Schmerzen kommen. Auch sie sind ein Zeichen einer beginnenden Wundheilung
Wundsekretion bei Unterschenkelgeschwür und Wundliegen:
- In der Anfangsphase der Wundheilung kann es als Zeichen einer beginnenden Wundheilung zu einer vermehrten Absonderung von Wundsekret kommen.
- Dies kann einen mehrfachen Verbandwechsel pro Tag notwendig machen.
- Tritt nach anfänglicher Wundreinigung im Verlauf der weiteren Behandlung eine vermehrte Wundschmierung sowie eine stärkere Sekretion und Verfärbung des Granulationsgewebes auf, so muss eine Überdosierung angenommen werden.
- Vermindert man die Menge des Arzneimittels, so nimmt die Wunde schnell ein gesundes Aussehen an. Das Prinzip der Wundfeuchtbehandlung sollte aber auf keinen Fall verlassen werden (evtl. alternierender Einsatz des Wundbehandlungsmittels mit physiologischer Kochsalzlösung).

Spontanblutung:
- Kommt es bei Kontakt mit dem neugebildeten Gewebe zu einer spontanen Blutung, so ist dies ein positives Zeichen für ein beginnendes Wachsen neuer Blutgefäße und bedarf keiner zusätzlichen Behandlungsmaßnahmen.

Größerwerden der Wunde:
- Eine scheinbare Vergrößerung der Wunde kann durch die körpereigene Entfernung abgestorbenen Gewebes bedingt sein.
- Während der Anwendung des Arzneimittels kommt es zu einer raschen Abgrenzung zwischen totem und gesundem Gewebe.

Hersteller:  OXO Translational Science GmbH, Vor dem Schlosstor 9

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