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Produktdetails
Anwendungsgebiet
- Das Arzneimittel gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die als Triptane bezeichnet (ebenfalls bekannt als 5-HT1-Rezeptoragonisten) und für die Behandlung von Migräne-Kopfschmerzen angewendet werden.
- Migräne-Symptome können durch eine vorübergehende Erweiterung von Blutgefäßen im Kopf hervorgerufen werden. Das Präparat soll die Erweiterung dieser Blutgefäße reduzieren. Dies wiederum trägt zur Linderung der Kopfschmerzen und sonstigen Symptome eines Migräneanfalls, wie Übelkeit oder Erbrechen sowie Licht- und Geräuschempfindlichkeit, bei.
- Sumatriptan wirkt nur dann, wenn ein Migräneanfall bereits eingesetzt hat. Es kann das Auftreten eines Anfalls nicht verhindern.
- Sumatriptan darf nicht zur Vorbeugung eines Migräneanfalls angewendet werden.
Wirkstoffe / Inhaltsstoffe / Zutaten
70 mg Sumatriptan succinat
50 mg Sumatriptan
Calcium hydrogenphosphat Hilfstoff (+)
Cellulose, mikrokristallin Hilfstoff (+)
Croscarmellose, Natriumsalz Hilfstoff (+)
Magnesium stearat Hilfstoff (+)
Natrium hydrogencarbonat Hilfstoff (+)
Polysorbat 80 Hilfstoff (+)
23 mg Gesamt Natrium Ion Hilfstoff (+)
Gesamt Natrium Ion Hilfstoff (+)
Gegenanzeigen
- Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
- wenn Sie allergisch gegen Sumatriptan oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
- wenn Sie an einer Herzerkrankung leiden, wie zum Beispiel Arterienverengung (ischämische Herzerkrankung), Brustschmerzen (Angina pectoris) oder wenn Sie bereits einen Herzinfarkt hatten.
- wenn bei Ihnen Kreislaufstörungen in den Beinen auftreten, die beim Gehen krampfartige Schmerzen verursachen (periphere Gefäßerkrankung).
- wenn Sie einen Schlaganfall oder Mini-Schlaganfall (wird auch als transitorische ischämische Attacke oder TIA bezeichnet) hatten.
- wenn Sie zu hohen Blutdruck haben. Wenn der Bluthochdruck geringfügig ist und behandelt wird, können Sie das Arzneimittel eventuell verwenden.
- wenn Ihre Leberfunktion stark eingeschränkt ist.
- gemeinsam mit anderen Arzneimitteln gegen Migräne, die Ergotamin enthalten oder ähnliche Arzneimittel wie z. B. Methysergid oder andere Triptane/5-HT1-Rezeptoragonisten (Arzneimittel, die ebenfalls zur Behandlung von Migräne verwendet werden).
- gemeinsam mit Arzneimitteln zur Behandlung von Depressionen (MonoaminoxidaseHemmern - MAO-Hemmern) oder wenn Sie solche innerhalb der letzten 2 Wochen eingenommen haben.
- Wenn etwas davon auf Sie zutrifft: Informieren Sie Ihren Arzt und nehmen Sie Sumatriptan nicht ein.
Dosierung
- Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
- Die empfohlene Dosis beträgt:
- Erwachsene:
- Die empfohlene Dosis beträgt 50 mg Sumatriptan bei Auftreten eines Migräneanfalls. Manche Patienten benötigen eventuell eine Dosis von 100 mg Sumatriptan.
- Kinder und Jugendliche (unter 18 Jahren)
- Sumatriptan wird für die Anwendung bei Kindern und Jugendlichen nicht empfohlen.
- Ältere (Patienten über 65 Jahre)
- Das Arzneimittel wird für diese Altersgruppe nicht empfohlen.
- Patienten mit einer Leberfunktionseinschränkung
- Es ist möglich, dass Ihr Arzt Ihnen 50 mg Sumatriptan verordnet.
- Wenn Sie der Ansicht sind, dass die Wirkung von Sumatriptan bei Ihnen zu stark oder nicht stark genug ist, informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- Erwachsene:
- Dauer der Behandlung:
- Wenn sich die Symptome nach der ersten Dosis nicht bessern, dürfen Sie für denselben Anfall keine zweite Dosis einnehmen. Wenn jedoch nachfolgend ein neuer Anfall auftritt, kann Sumatriptan wieder eingenommen werden.
- Wenn sich Ihre Symptome nach der ersten Dosis zunächst bessern, dann aber wiederkehren, können Sie eine zweite oder dritte Dosis einnehmen, vorausgesetzt, Sie lassen zwischen den Einnahmen der Dosen mindestens 2 Stunden verstreichen.
- In einem Zeitraum von 24 Stunden dürfen Sie nicht mehr als 300 mg Sumatriptan einnehmen.
- Die empfohlene Dosis darf nicht überschritten werden.
- Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
- Wenn Sie zu viel eingenommen haben, wenden Sie sich unverzüglich an Ihren Arzt oder Apotheker. Es können Nebenwirkungen, wie die in Kategorie "Nebenwirkungen" aufgeführten, auftreten.
- Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
- Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.
- Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Einnahme
- Nehmen Sie die Tablette mit Wasser, vorzugsweise baldmöglichst nach Beginn eines Migräneanfalls, ein. Die Tabletten dürfen nicht gekaut oder zerdrückt werden.
Patientenhinweise
- Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Sumatriptan einnehmen.
- Zusätzliche Risikofaktoren liegen vor,
- wenn Sie ein starker Raucher sind oder gerade eine Nikotinersatztherapie machen und ganz besonders
- wenn Sie ein Mann über 40 oder
- wenn Sie eine Frau in der Menopause (Wechseljahre) sind.
- In sehr seltenen Fällen kam es nach der Anwendung von Sumatriptan zu schwerwiegenden Herzproblemen, obwohl die Personen vorher keine Anzeichen einer Herzerkrankung zeigten.
- Wenn einer oder mehrere der aufgelisteten Punkte auf Sie zutreffen, besteht für Sie ein erhöhtes Risiko eine Herzerkrankung zu bekommen. Daher:
- Informieren Sie Ihren Arzt, damit vor der Verschreibung von Sumatriptan Ihre Herzfunktion untersucht werden kann.
- Wenn Sie schon einmal Krampfanfälle hatten oder wenn bei Ihnen Umstände vorliegen, die das Entstehen von Krampfanfällen begünstigen, z. B. eine Kopfverletzung oder häufiger Alkoholgenuss oder wenn Sie ein Leber- oder Nierenleiden haben:
- Informieren Sie Ihren Arzt, damit er Sie sorgfältiger überwacht.
- Wenn Sie auf bestimmte Antibiotika, sogenannte Sulfonamide, allergisch reagieren.
- In diesem Fall kann es sein, dass Sie auch auf Sumatriptan allergisch reagieren.
- Wenn Sie nicht wissen, ob das Antibiotikum, auf das Sie allergisch reagieren, ein Sulfonamid ist:
- Sprechen Sie vor der Anwendung mit Ihrem Arzt oder Apotheker.
- Wenn Sie bestimmte Antidepressiva, sogenannte SSRIs (selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer) oder SNRIs (selektive Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer) einnehmen
- Sprechen Sie vor der Anwendung von Sumatriptan mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Siehe auch Kategorie "Wechselwirkungen".
- Wenn Sie dieses Arzneimittel häufig anwenden
- Eine zu häufige Anwendung von Sumatriptan kann Ihre Kopfschmerzen verschlimmern.
- Informieren Sie Ihren Arzt, wenn dies auf Sie zutrifft. Möglicherweise rät er Ihnen, mit der Anwendung aufzuhören.
- Eine zu häufige Anwendung von Sumatriptan kann Ihre Kopfschmerzen verschlimmern.
- Wenn Sie nach der Anwendung von Sumatriptan ein Engegefühl oder Schmerzen in der Brust spüren
- Diese Auswirkungen können sehr intensiv sein, sind aber im Allgemeinen schnell vorbei.
- Wenn sie andauern oder schlimmer werden:
- Holen Sie sofort medizinische Hilfe! In der Kategorie "Nebenwirkungen" finden Sie mehr Information über diese möglichen Nebenwirkungen.
- Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
- Sowohl die Migränesymptome als auch die Einnahme Ihres Arzneimittels kann Schläfrigkeit hervorrufen. Wenn Sie hiervon betroffen sind, fahren Sie nicht Auto und bedienen Sie keine Maschinen.
- Die Anwendung von Sumatriptan kann Symptome wie Schwindel und Schwäche hervorrufen, die sich negativ auf Ihre Reaktionszeit auswirken können. Setzen Sie sich so lange nicht hinter das Steuer eines Fahrzeuges und bedienen Sie auch keine Maschinen, bis Sie wissen, wie Sie auf Sumatriptan reagieren.
Schwangerschaft
- Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt um Rat.
- Schwangerschaft
- Es liegen nur begrenzte Informationen zur Sicherheit von Sumatriptan bei Schwangeren vor. Jedoch gibt es bis jetzt keinen Hinweis auf ein erhöhtes Risiko für angeborene Fehlbildungen. Ihr Arzt wird mit Ihnen bereden, ob Sie Sumatriptan anwenden sollten oder nicht anwenden sollten, solange Sie schwanger sind.
- Stillzeit
- Stillen Sie Ihr Baby 12 Stunden lang nicht, nachdem Sie Sumatriptan eingenommen haben. Wenn Sie Muttermilch während dieser Zeit ausscheiden, entsorgen Sie die Milch und geben Sie sie Ihrem Baby nicht.
- Einige stillende Frauen berichten nach der Anwendung von Sumatriptan über Brustschmerz und/oder Brustwarzenschmerz. Der Schmerz ist in der Regel vorübergehend und verschwindet innerhalb von 3 bis 12 Stunden.
Hinweise
Sumatriptan Aurobindo 50mg sind apothekenpflichtig und können in Ihrer Versandapotheke erworben werden.