Produkthinweise
- Kombination aus Ibuprofen und Paracetamol
- Bei leichten bis mäßig starken Schmerzen
- Wie Kopf-, Rücken-, Gelenk-, Regel- oder Zahnschmerzen
- Für Erwachsene
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Informationen
Pflichttext
Togal® IbuPlus Paracetamol 200 mg/500 mg Filmtabletten. Anwendungsgebiete: Zur
kurzzeitigen symptomatischen Behandlung von leichten bis mäßig starken Schmerzen. Speziell
anwendbar bei Schmerzen, die durch alleinige Anwendung von Ibuprofen oder Paracetamol nicht
gelindert werden können.
Warnhinweise: Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren. Enthält Paracetamol. Nicht
zusammen mit anderen Paracetamol-haltigen Arzneimitteln einnehmen. Nicht einnehmen, wenn
Sie unter 18 Jahre alt sind. Überschreiten Sie nicht die angegebene Dosis. Im Falle einer
Überdosierung sollte wegen des Risikos einer irreversiblen Leberschädigung unverzüglich
ärztlicher Rat eingeholt werden. Wenn sich Ihre Symptome nach 3 Tagen nicht bessern, wenn sie
sich verschlimmern oder wenn neue Symptome auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt. Ohne
ärztlichen Rat nicht länger anwenden als in der Packungsbeilage vorgegeben!
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
Stand: 08/2025
Produktdetails
Anwendungsgebiet
Togal Ibuplus Paracetamol 200 mg/500 mg Filmtabletten kombiniert 200 mg Ibuprofen und 500 mg Paracetamol in einer Filmtablette, um Schmerzen wie Kopf-, Rücken-, Gelenk-, Regel- oder Zahnschmerzen effektiv zu lindern. Bereits nach 15 Minuten² kann eine spürbare Linderung eintreten, die bis zu 8 Stunden³ anhalten kann. Dank der niedrigen Dosierung von Ibuprofen ist Togal IbuPlus Paracetamol in der Regel gut verträglich. Es eignet sich für Erwachsene ab 18 Jahren. Togal IbuPlus Paracetamol bietet eine schnelle, effektive Hilfe bei Schmerzen im Alltag und bei besonderen Anlässen.
- Starke Wirkung: aufgrund der Kombination von Ibuprofen plus Paracetamol¹
- Schneller Wirkeintritt: schneller als Ibuprofen 400 mg alleine (wirkt bereits nach 15 min)²
- Längere Wirkdauer: aufgrund der Wirkstoffkombination (bis zu 8 h)³
- Gut verträglich: durch die niedrige Dosierung des Wirkstoffs Ibuprofen
¹ Fachinformation 5.1
² Mehlisch DR et al, Clinical. Ther, 32,6, 2010;
³ Moore RA et al, Cochrane Rev. 9, 2015
Wirkstoffe / Inhaltsstoffe / Zutaten
Togal Ibuplus Paracetamol 200 mg/500 mg Filmtabletten enthält:
Zusammensetzung:
Eine Tablette enthält 200 mg Ibuprofen und 500 mg Paracetamol.
Sonstige Bestandteile:
Tablettenkern: Maisstärke, Povidon K 30, Croscarmellose-Natrium, mikrokristalline Cellulose, hochdisperses Siliciumdioxid, Glycerindibehenat (Ph.Eur.)
Filmüberzug: Opadry weiß (enthält Poly(vinylalkohol), Talkum, Titandioxid, Glycerinmonocaprylocaprat (Ph.Eur.), Natriumdodecylsulfat)
Gegenanzeigen
Bei bekannter Überempfindlichkeit gegenüber einem der oben genannten Inhaltsstoffe sollte dieses Produkt nicht angewendet werden.
Dosierung
Anwendungsempfehlung von Togal Ibuplus Paracetamol 200 mg/500 mg Filmtabletten :
Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in der Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind. Nur zur kurzfristigen Anwendung bei Erwachsenen ab 18 Jahren.
Nehmen Sie Togal IbuPlus Paracetamol nicht länger als 3 Tage ein. Wenn sich Ihre Symptome verschlimmern oder anhalten, wenden Sie sich an Ihren Arzt.
Die niedrigste wirkungsvolle Dosis sollte für die kürzeste zur Linderung der Symptome erforderliche Dauer angewendet werden.
Dosierung: 1 Tablette kann je nach Bedarf alle 6 Stunden eingenommen werden, bis zu maximal 6 Tabletten in 24 Stunden. Bitte Packungsbeilage beachten.
Einnahme
- Dieses Präparat ist zusammen mit Wasser einzunehmen.
- Es wird empfohlen, das Arzneimittel zusammen mit einer Mahlzeit einzunehmen, um die Wahrscheinlichkeit von Nebenwirkungen zu verringern.
Patientenhinweise
- Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen, wenn Sie
- älter sind
- Asthma haben oder an Asthma gelitten haben
- Nieren-, Herz-, Leber- oder Darmprobleme, eine Leberentzündung (Hepatitis) oder Probleme beim Wasserlassen haben
- gleichzeitig mit Arzneimitteln behandelt werden, die die Leberfunktion beeinflussen
- auf andere Stoffe allergisch sind
- Sodbrennen, Verdauungsstörungen, Magengeschwüre oder andere Magenprobleme haben
- zu Blutungen neigen
- unter einem Gilbert-Syndrom (Meulengracht-Krankheit; eine seltene erbliche Stoffwechselerkrankung mit möglichen Symptomen wie Gelbfärbung der Haut oder des Augenweißes) leiden
- systemischen Lupus erythematodes (SLE) - eine das Bindegewebe betreffende Erkrankung des Immunsystems, die zu Gelenkschmerzen, Hautveränderungen und Störungen anderer Organe führt - oder eine andere Bindegewebserkrankung (Mischkollagenose) haben
- Magen-Darm-Störungen oder eine chronisch-entzündliche Darmerkrankung (z. B. Colitis ulcerosa, Morbus Crohn) haben
- eine Infektion haben - siehe unten unter „Infektionen"
- einen angeborenen Mangel an einem bestimmten Enzym namens Glucose-6-Phosphatdehydrogenase haben
- eine ererbte genetische oder eine erworbene Störung bestimmter Enzyme haben, die sich entweder als neurologische Komplikationen oder als Hautprobleme oder gelegentlich in Form von beidem äußert (Porphyrie)
- eine hämolytische Anämie haben
- unter Heuschnupfen, Nasenpolypen oder einer chronisch obstruktiven Atemwegserkrankung leiden, weil ein erhöhtes Risiko für allergische Reaktionen bestehen kann
- an chronischem Alkoholismus leiden
- untergewichtig oder chronisch unterernährt sind
- einen Mangel an Gesamtkörperwasser (Dehydratation) haben
- kürzlich einen größeren chirurgischen Eingriff hatten
- in den ersten 6 Monaten der Schwangerschaft sind oder stillen
- eine Schwangerschaft planen
- Wenden Sie sich an Ihren Arzt, wenn einer der zuvor genannten Warnhinweise auf Sie zutrifft oder in der Vergangenheit zugetroffen hat. Möglicherweise müssen Sie die Anwendung dieses Arzneimittels vermeiden oder die Dosis reduzieren.
- Nebenwirkungen können minimiert werden, wenn die zur Symptomkontrolle erforderliche niedrigste wirksame Dosis über den kürzestmöglichen Zeitraum angewendet wird. Nehmen Sie das Präparat nicht länger als 3 Tage ein.
- Die gleichzeitige Anwendung mit NSAR, einschließlich selektiver Cyclooxygenase-2-Hemmer, erhöht das Nebenwirkungsrisiko und sollte vermieden werden.
- Warnhinweis: Die Einnahme höherer als der empfohlenen Dosen führt nicht zu einer besseren Schmerzlinderung, sondern birgt das Risiko schwerwiegender Leberschäden. Die maximale tägliche Dosis von Paracetamol darf daher nicht überschritten werden. Nehmen Sie keine anderen Arzneimittel ein, die ebenfalls Paracetamol enthalten. Die Symptome einer Leberschädigung treten normalerweise erst nach einigen Tagen auf. Es ist daher wichtig, dass Sie sofort medizinischen Rat einholen, wenn Sie mehr als die empfohlene Dosis eingenommen haben. Siehe auch Kategorie "Dosierung".
- Entzündungshemmende Mittel/Schmerzmittel wie Ibuprofen können mit einem geringfügig erhöhten Risiko für einen Herzinfarkt oder Schlaganfall einhergehen, insbesondere bei Anwendung in hohen Dosen. Überschreiten Sie nicht die empfohlene Dosis oder Behandlungsdauer.
- Sie sollten Ihre Behandlung vor der Einnahme von dem Arzneimittel mit Ihrem Arzt oder Apotheker besprechen, wenn Sie:
- eine Herzerkrankung, einschließlich Herzschwäche (Herzinsuffizienz) und Angina pectoris (Brustschmerzen), haben oder einen Herzinfarkt, eine Bypass-Operation, eine periphere arterielle Verschlusskrankheit (Durchblutungsstörungen in den Beinen oder Füßen aufgrund verengter oder verschlossener Arterien) oder jegliche Art von Schlaganfall (einschließlich Mini-Schlaganfall oder transitorischer ischämischer Attacke, „TIA") hatten
- Bluthochdruck, Diabetes oder hohe Cholesterinspiegel haben, Herzerkrankungen oder Schlaganfälle in Ihrer Familienvorgeschichte vorkommen oder wenn Sie Raucher bzw. Raucherin sind
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen:
- Wenn Sie an schweren Krankheiten leiden, einschließlich schwerer Nierenfunktionsstörung oder Sepsis (wenn Bakterien und ihre Giftstoffe im Blut kreisen und zu Organschäden führen), oder wenn Sie an Mangelernährung oder chronischer Alkoholkrankheit leiden oder wenn Sie zusätzlich Flucloxacillin (ein Antibiotikum) einnehmen. Bei Patienten in diesen Situationen wurde über eine schwere Erkrankung berichtet, die als metabolische Azidose (eine Störung des Bluts und des Flüssigkeitshaushalts) bezeichnet wird. Sie trat auf, wenn Paracetamol in normalen Mengen über einen längeren Zeitraum angewendet wurde oder wenn Paracetamol zusammen mit Flucloxacillin angewendet wurde. Zu den Zeichen einer metabolischen Azidose können gehören: Starke Atembeschwerde mit tiefer schneller Atmung, Benommenheit, Übelkeit und Erbrechen.
- Hautreaktionen
- In Zusammenhang mit der Behandlung mit dem Arzneimittel wurden schwerwiegende Hautreaktionen berichtet. Bei Auftreten von Hautausschlag, Läsionen der Schleimhäute, Blasen oder sonstigen Anzeichen einer Allergie sollten Sie die Behandlung mit dem Präparat einstellen und sich unverzüglich in medizinische Behandlung begeben, da dies die ersten Anzeichen einer sehr schwerwiegenden Hautreaktion sein können. Siehe Kategorie "Nebenwirkungen".
- Infektionen
- Dieses Arzneimittel kann Anzeichen von Infektionen wie Fieber und Schmerzen verdecken. Daher ist es möglich, dass sich durch das Präparat eine angemessene Behandlung der Infektion verzögert, was zu einem erhöhten Risiko für Komplikationen führen kann. Dies wurde bei bakterieller Pneumonie und bakteriellen Hautinfektionen im Zusammenhang mit Windpocken beobachtet. Wenn Sie dieses Arzneimittel während einer Infektion einnehmen und Ihre Infektionssymptome anhalten oder sich verschlimmern, konsultieren Sie unverzüglich einen Arzt.
- Magen-Darm-Symptome
- Schwerwiegende gastrointestinale Nebenwirkungen (mit Auswirkungen auf Magen und Darm) wurden bei der Anwendung von NSAR, einschließlich Ibuprofen, berichtet. Diese können mit oder ohne Warnsymptome auftreten. Das Risiko für diese Nebenwirkungen ist höher bei Patienten, die in der Vergangenheit Magen- oder Darmgeschwüre hatten, insbesondere wenn diese mit einer Blutung oder einem Durchbruch einhergingen. Bei älteren Patienten ist das Risiko für Nebenwirkungen im Magen-Darm-Trakt erhöht. Sie sollten mit Ihrem Arzt jegliche Vorgeschichte von Magen-Darm-Problemen besprechen und aufmerksam auf ungewöhnliche Magen-Darm-Beschwerden, einschließlich Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Verstopfung, Verdauungsbeschwerden, Bauchschmerzen, teerähnlichem Stuhl oder Erbrechen von Blut, achten.
- Anwendung von Schmerzmitteln über einen längeren Zeitraum
- Die längere Anwendung von Schmerzmitteln gegen Kopfschmerzen kann diese verschlimmern. Ist dies der Fall oder wird dies vermutet, sollten Sie mit Ihrem Arzt sprechen und die Behandlung abbrechen.
- Die regelmäßige Anwendung von Schmerzmitteln kann, insbesondere bei gleichzeitiger Anwendung mehrerer Schmerzmittel, zur dauerhaften Nierenschädigung mit dem Risiko eines Nierenversagens (Analgetikanephropathie) führen. Dieses Risiko kann unter körperlicher Belastung, die mit Salzverlust oder Dehydratation einhergeht, erhöht sein und sollte daher vermieden werden.
- Sehstörungen
- Wenn Sie nach der Anwendung von dem Präparat Probleme mit Ihrem Sehvermögen bemerken, beenden Sie die Anwendung und suchen Sie einen Arzt auf.
- Weitere Hinweise
- Ganz allgemein kann die gewohnheitsmäßige Einnahme von Schmerzmitteln, insbesondere bei Kombination mehrerer schmerzstillender Wirkstoffe, zur dauerhaften Nierenschädigung mit dem Risiko eines Nierenversagens führen und sollte daher vermieden werden.
- Kinder und Jugendliche
- Dieses Arzneimittel darf nicht bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren angewendet werden.
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen, wenn Sie
- Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
- Das Arzneimittel kann zu Schwindel, Konzentrationsstörungen und Benommenheit führen.
- Wenn Sie davon betroffen sind, führen Sie kein Fahrzeug und bedienen Sie keine Werkzeuge oder Maschinen.
Schwangerschaft
- Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein, oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
- Schwangerschaft
- Nehmen Sie das Arzneimittel nicht ein, wenn Sie sich in den letzten 3 Monaten der Schwangerschaft befinden, da dies Ihr ungeborenes Kind schädigen oder Probleme bei der Geburt verursachen könnte. Es kann Nieren- und Herzprobleme bei Ihrem ungeborenen Kind verursachen. Es kann Ihre Blutungsneigung und die Ihres Kindes beeinflussen und dazu führen, dass der Geburtsvorgang später einsetzt oder länger andauert als erwartet.
- Sie sollten das Präparat während der ersten 6 Monate der Schwangerschaft nicht einnehmen, sofern es nicht absolut notwendig ist und von Ihrem Arzt empfohlen wird. Wenn Sie während dieses Zeitraums behandelt werden müssen oder während Sie versuchen, schwanger zu werden, sollte die Dosierung so niedrig wie möglich und über einen so kurzen Zeitraum wie möglich erfolgen. Wenn Sie das Arzneimittel ab der 20. Schwangerschaftswoche für mehr als ein paar Tage einnehmen, kann dies bei Ihrem ungeborenen Kind Nierenprobleme verursachen, was zu einer verringerten Menge des Fruchtwassers, welches Ihr Kind umgibt, führen kann (Oligohydramnion) oder es kann zur Verengung eines Blutgefäßes (Ductus arteriosus) im Herzen Ihres Kindes kommen. Wenn Sie länger als ein paar Tage behandelt werden müssen, kann Ihr Arzt eine zusätzliche Überwachung empfehlen.
- Stillzeit
- Ibuprofen und seine Metaboliten gehen nur in geringen Mengen in die Muttermilch über. Dieses Arzneimittel kann während der Stillzeit eingenommen werden, wenn es in der empfohlenen Dosis und für die kürzestmögliche Dauer eingenommen wird.
- Fortpflanzungsfähigkeit
- Ibuprofen gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die die Fortpflanzungsfähigkeit von Frauen beeinträchtigen können. Dieses Arzneimittel kann es erschweren, schwanger zu werden. Dies ist nach dem Absetzen des Arzneimittels umkehrbar (reversibel).
Hinweise
Togal Ibuplus Paracetamol 200 mg/500 mg Filmtabletten sind apothekenpflichtig und können in Ihrer Versandapotheke erworben werden.